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Substanz Formen Szenenamen Konsumform Wirkung
kurzzeitige Nebenwirkungen Nebenwirkungen
Rechtslage Erkennungsmerkmale Hilfe im Notfall |
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| Substanz |
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Speed beinhaltet Amphetamine & Metamphetamine. Diese Stoffe sind chemisch eng verwandt mit dem körpereigenen Hormon Adrenalin, welches z.B. bei plötzlichem Erschrecken ausgeschüttet wird. Als solches gehört es zur Gruppe der Stimulanzien ("Wachmacher"). Crysta l besteht im Vergleich aus einer höheren Konzentration an Metamphetamin, jedoch mit stark schwankendem Wirkstoffgehalt & Inhaltsstoffen.
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| Formen |
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Speed ist meist als feines, weißliches bis gelbliches, kristallines Pulver auf dem Markt.
Crystal hingegen ist ein weißes bis gelbliches/braunes Kristall mit einer salzähnlichen Struktur.
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| Szenenamen |
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Speed: Pep, Peppen, "was schnelles","arme Leute Koks", Vitamin A, Crystal: Ice, Glass
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| Konsumformen |
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Beide Formen müssen vor dem Konsum zu einem feinen Pulver zerkleinert werden. Am häufigsten wird Speed oder Crystal gesnieft, geschluckt und in seltenen Fällen gespritzt.
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| Wirkung |
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Amphetamin aktiviert das sogenannte "Kampf- und Fluchtsystem" des Körpers. Der gesamte Organismus wird in einen ,alarmbereiten, wachen Zustand' versetzt, die körpereigenen Energiereserven werden mobilisiert, Herzschlag und Blutdruck erhöhen sich, Hunger- und Schlafbedürfnis werden unterdrückt. Gesnieft setzt die Wirkung nach ca. 15 Min. ein und hält ca. 4-8 Stunden an.
Nach dem ,Runterkommen' erfolgt eine ,Gegenreaktion'. Sie ist gekennzeichnet durch Erschöpfung, depressive Verstimmung, unangenehme Körperzustände und Gereiztheit.
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| Kurzzeitige Nebenwirkungen |
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Durch die Mobilisierung der Energiereserven besteht die Gefahr, dass man über die eigenen Leistungsgrenzen hinausgeht, ohne es zu merken (z.B. durch stundenlanges Tanzen ohne Pausen). Hier besteht die Gefahr eines körperlichen Zusammenbruchs.
Darüber hinaus kann es zu Herzrasen und Herzrhythmusstörungen kommen, ebenso zu Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Anspannungen (,Kiefermahlen' etc.).
In der Phase der Gegenreaktion besteht die Gefahr, dass man die unangenehme Nachwirkung (depressive Stimmung etc.) durch erneute Einnahme von Speed auszugleichen versucht. Hier besteht das Risiko, dass sich ein regelmäßiges Konsummuster einstellt. (Kreislauf von Einnahme, Wirkung, Nachwirkung und erneuter Einnahme)
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| Längerfristige Nebenwirkungen |
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Bei längerfristigem, regelmäßigem Konsum bildet sich eine Gewöhnung an die Droge heraus (Toleranzbildung), was manche Konsumenten durch eine Dosissteigerung auszugleichen versuchen. Trotz Dosissteigerung kommt es allerdings zu einer Abnahme der erwünschten Wirkung und zu einer Zunahme der unerwünschten Nebenwirkungen.
Bei einem solchen Konsummuster kommt es zu einer anhaltenden Unterdrückung des Hunger- und Schlafbedürfnisses. Dies kann auf der einen Seite zur ungewollten (und problematischen) Gewichtsabnahme führen (Speed ist kein geeignetes Mittel zur Gewichtsreduktion!) auf der anderen Seite begünstigt der anhaltende Schlafmangel und eventuell eintretende Schlafstörungen Zustände einer allgemeinen psychischen Labilität: starke Stimmungsschwankungen, Verwirrtheit bis hin zu aggressiven Ausbrüchen und Verfolgungswahn (Paranoia) können die Folge sein.
Nach einer solchen Konsumphase können Schlafstörungen und depressive Verstimmungen noch Wochen nach der letzten Einnahme auftreten.
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| Rechtslage |
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Handel, Erwerb und Herstellung von Cannabis ist laut BtmG in Deutschland verboten. Nach § 31 a BtmG kann jedoch der Staatsanwalt beim Besitz von "geringen Mengen" für den Eigenverbrauch das Verfahren einstellen. Der Begriff der "geringen Menge" ist bundesweit nicht einheitlich geregelt. Bei strafrechtlicher Verfolgung reicht das Strafmaß von Geldstrafen bis zu Freiheitsstrafen, je nach Ermessen des Richters und der Deliktschärfe. Das Führen eines Fahrzeuges unter Einfluss von illegalen Drogen ist grundsätzlich verboten. Bei Verstößen kommt es zu Geldstrafen und dem Führerscheinverlust.
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| Mögliche Erkennungsmerkmale bei Konsum |
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Beschleunigte Atmung, höhere Herzfrequenz, Erweiterung der Pupillen und Mundtrockenheit. (diese Symptome können jedoch auch andere Ursachen haben z.B. bei Medikamenteneinnahme)
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| Hilfe im Notfall |
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Bei auftretenden Ängsten und panischen Zuständen beruhigend auf die Person einwirken. Hier gilt generell: selber Ruhe bewahren, Stimmungen wirken ansteckend. Bei Kreislaufproblemen: die Person hinlegen, Beine in Hochlage bringen. Bei Muskelzittern und Krämpfen hilft das Verabreichen einer Traubenzuckerlösung.
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