: Home  
  : Das sind wir  
  : Rausch & Risiko  
  : Alk-Hart am Limit  
  : ICQ-Homeparty  
  : Beratung  
  : So sieht die JSB aus  
  : So erreichst du uns  
  : Kippe ade´  
: Check Dich!
: News & Aktionen
: Fotogalerien
: Download
: Links
: FAQ
 
 
 

Substanz Formen Szenenamen  Konsumform Wirkung

kurzzeitige Nebenwirkungen Nebenwirkungen

Rechtslage Erkennungsmerkmale Hilfe im Notfall


zurück zur Übersicht der Substanzen

   
 
Substanz


Cannabis wird in unseren Breitengraden in zwei Variationen gebraucht. Dabei handelt es sich jeweils um die Verarbeitungsformen der blühenden, weiblichen Hanfpflanze, die den psychoaktiven, rauscherzeugenden Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) enthält.

Formen


Marihuana
(Gras) ist ein Gemisch aus getrockneten Blüten und Blättern. Der THC-Gehalt ist abhängig von der Züchtungssorte (in der Regel 1-7% aus dem Treibhaus oder den Tropen bis zu15% THC).

Szenenamen


Dope, Gras, Hash, Pott, Shit, Platte , Bobbel, Peace


Konsumformen
zurück nach oben


Cannabisprodukte können pur oder mit Tabak in selbst gedrehten Zigaretten (Joints) und Pfeifen geraucht werden, in heißen Getränken gelöst oder mit dem Essen zubereitet werden.

Wirkung
zurück nach oben


Die Wirkung ist stark von der Dosis und der Tagesform des Konsumenten abhängig. In der Regel tritt sie wenige Minuten nach dem Inhalieren  ein und dauert ca. 4 Stunden. Auch abhängig von der Tagesform des Konsumenten, kann es zu Ausgelassenheit, Euphorie und erhöhter Kontaktfreudigkeit kommen. Eine allgemeine Entspannung tritt ein, das Schmerzempfinden wird herabgesetzt.
Bei höheren Dosen fühlt man sich eher auf sich bezogen und antriebsloser. Je nach Stärke des Rausches verändert sich die Sinneswahrnehmung  (Farb-und Geräuschempfinden) und das Raum-Zeit-Empfinden (was als angenehm, aber auch beängstigend empfunden werden kann). Die Pulsfrequenz steigt bei gleich bleibendem Blutdruck, der Appetit wird angeregt.
Das Inhalieren durch eine Wasserpfeife wirkt intensiver, beim Essen beginnt die Wirkung erst nach 45 - 120 Minuten.

Kurzzeitige Nebenwirkungen


Mit dem Einsetzen der Wirkung kann es zu Kreislaufproblemen, Mundtrockenheit, Übelkeit und Schwindelgefühlen kommen. Im Zusammenhang mit der veränderten Wahrnehmung können unerwünschte Angstgefühle, Überempfindlichkeit, Zustände der Desorientierung und Verfolgungsideen auftreten. Dieses hängt jedoch sehr stark von der Dosis und der Tagesform des Konsumenten ab. Bei starker, psychischer Vorbelastung, können durch Cannabiskonsum auch Psychosen ausgelöst werden.

Längerfristige Nebenwirkungen


Cannabis, erhöht über das Rauchen hinaus, das Lungenkrebsrisiko. THC wird, im Vergleich zu anderen Drogen, sehr lange im Gehirn (bildetet dort ein Depot) gespeichert.  Wenn   der  Konsum  zur   alltäglichen
Gewohnheit wird, kann  es  zu  allgemeiner Antriebslosigkeit, depressiven Verstimmungen, zur Schädigung des Kurzzeitgedächtnisses und zu Charakterveränderungen kommen. Es besteht die Gefahr einer psychischen Abhängigkeit. Bei häufigerem Konsum erhöht sich bei psychisch  labilen Menschen das Risiko des Ausbruches einer psychiatrischen Erkrankung.

Rechtslage


Handel, Erwerb und Herstellung von Cannabis ist laut BtmG in Deutschland verboten. Nach § 31 a BtmG kann jedoch der Staatsanwalt beim Besitz von "geringen Mengen" für den Eigenverbrauch das Verfahren einstellen. Der Begriff der "geringen Menge" ist bundesweit nicht einheitlich geregelt. Bei strafrechtlicher Verfolgung reicht das Strafmaß von Geldstrafen bis zu Freiheitsstrafen, je nach Ermessen des Richters und der Deliktschärfe. Das Führen eines Fahrzeuges unter Einfluss von illegalen Drogen ist grundsätzlich verboten. Bei Verstößen kommt es zu Geldstrafen und dem Führerscheinverlust.

Mögliche Erkennungsmerkmale bei Konsum
zurück nach oben


Gerötete Augen, verlangsamtes Handeln, Nervosität in anstrengenden Situationen, Mundtrockenheit. (diese Symptome können jedoch auch andere Ursachen haben z.B. bei Medikamenteneinnahme)


Hilfe im Notfall
zurück nach oben


Bei panischen Reaktionen und Angstzuständen die Person an einen ruhigen Ort bringen und beruhigend auf sie einwirken (Körperkontakt halten). Bei Kreislaufproblemen Füße in Hochlage bringen und darauf achten, dass die Person nicht friert (Decke).
Essen kann als beruhigende Maßnahme generell unterstützend wirken. Die Einnahme von ausreichend Vitamin C (Säfte) schwächt die THC- Wirkung ab.

           
Jugend(Sucht)Beratung Nassauer Str. 33 59065 Hamm 02381-307 50 20 jsb@akj-hamm.de