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Substanz Formen Szenenamen Konsumform Wirkung
kurzzeitige Nebenwirkungen Nebenwirkungen
Rechtslage Erkennungsmerkmale Hilfe im Notfall |
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| Substanz |
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Cannabis wird in unseren Breitengraden in zwei Variationen gebraucht. Dabei handelt es sich jeweils um die Verarbeitungsformen der blühenden, weiblichen Hanfpflanze, die den psychoaktiven, rauscherzeugenden Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) enthält.
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| Formen |
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Marihuana (Gras) ist ein Gemisch aus getrockneten Blüten und Blättern. Der THC-Gehalt ist abhängig von der Züchtungssorte (in der Regel 1-7% aus dem Treibhaus oder den Tropen bis zu15% THC).
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| Szenenamen |
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Dope, Gras, Hash, Pott, Shit, Platte , Bobbel, Peace
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| Konsumformen |
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Cannabisprodukte können pur oder mit Tabak in selbst gedrehten Zigaretten (Joints) und Pfeifen geraucht werden, in heißen Getränken gelöst oder mit dem Essen zubereitet werden.
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| Wirkung |
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Die Wirkung ist stark von der Dosis und der Tagesform des Konsumenten abhängig. In der Regel tritt sie wenige Minuten nach dem Inhalieren ein und dauert ca. 4 Stunden. Auch abhängig von der Tagesform des Konsumenten, kann es zu Ausgelassenheit, Euphorie und erhöhter Kontaktfreudigkeit kommen. Eine allgemeine Entspannung tritt ein, das Schmerzempfinden wird herabgesetzt.
Bei höheren Dosen fühlt man sich eher auf sich bezogen und antriebsloser. Je nach Stärke des Rausches verändert sich die Sinneswahrnehmung (Farb-und Geräuschempfinden) und das Raum-Zeit-Empfinden (was als angenehm, aber auch beängstigend empfunden werden kann). Die Pulsfrequenz steigt bei gleich bleibendem Blutdruck, der Appetit wird angeregt.
Das Inhalieren durch eine Wasserpfeife wirkt intensiver, beim Essen beginnt die Wirkung erst nach 45 - 120 Minuten.
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| Kurzzeitige Nebenwirkungen |
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Mit dem Einsetzen der Wirkung kann es zu Kreislaufproblemen, Mundtrockenheit, Übelkeit und Schwindelgefühlen kommen. Im Zusammenhang mit der veränderten Wahrnehmung können unerwünschte Angstgefühle, Überempfindlichkeit, Zustände der Desorientierung und Verfolgungsideen auftreten. Dieses hängt jedoch sehr stark von der Dosis und der Tagesform des Konsumenten ab. Bei starker, psychischer Vorbelastung, können durch Cannabiskonsum auch Psychosen ausgelöst werden.
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| Längerfristige Nebenwirkungen |
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Cannabis, erhöht über das Rauchen hinaus, das Lungenkrebsrisiko. THC wird, im Vergleich zu anderen Drogen, sehr lange im Gehirn (bildetet dort ein Depot) gespeichert. Wenn der Konsum zur alltäglichen
Gewohnheit wird, kann es zu allgemeiner Antriebslosigkeit, depressiven Verstimmungen, zur Schädigung des Kurzzeitgedächtnisses und zu Charakterveränderungen kommen. Es besteht die Gefahr einer psychischen Abhängigkeit. Bei häufigerem Konsum erhöht sich bei psychisch labilen Menschen das Risiko des Ausbruches einer psychiatrischen Erkrankung.
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| Rechtslage |
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Handel, Erwerb und Herstellung von Cannabis ist laut BtmG in Deutschland verboten. Nach § 31 a BtmG kann jedoch der Staatsanwalt beim Besitz von "geringen Mengen" für den Eigenverbrauch das Verfahren einstellen. Der Begriff der "geringen Menge" ist bundesweit nicht einheitlich geregelt. Bei strafrechtlicher Verfolgung reicht das Strafmaß von Geldstrafen bis zu Freiheitsstrafen, je nach Ermessen des Richters und der Deliktschärfe. Das Führen eines Fahrzeuges unter Einfluss von illegalen Drogen ist grundsätzlich verboten. Bei Verstößen kommt es zu Geldstrafen und dem Führerscheinverlust.
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| Mögliche Erkennungsmerkmale bei Konsum |
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Gerötete Augen, verlangsamtes Handeln, Nervosität in anstrengenden Situationen, Mundtrockenheit. (diese Symptome können jedoch auch andere Ursachen haben z.B. bei Medikamenteneinnahme)
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| Hilfe im Notfall |
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Bei panischen Reaktionen und Angstzuständen die Person an einen ruhigen Ort bringen und beruhigend auf sie einwirken (Körperkontakt halten). Bei Kreislaufproblemen Füße in Hochlage bringen und darauf achten, dass die Person nicht friert (Decke).
Essen kann als beruhigende Maßnahme generell unterstützend wirken. Die Einnahme von ausreichend Vitamin C (Säfte) schwächt die THC- Wirkung ab.
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